Clubmeisterschaften 2024: Ein „Three-Peat“ und eine Revanche
Nach dem letztjährigen Stechen um die Clubmeisterschaft zwischen Marita Hanhart und Eva-Marie Rödlich schien es diesmal auf eine andere Paarung für die Meisterschaftsentscheidung hinauszulaufen. Eine grandios aufspielende Silke Frielinghaus (83 Schläge) führte nach der ersten Runde mit 6 Schlägen vor der amtierenden Vizemeisterin, Marita Hanhart (89), eng gefolgt von Dr. Jeanine Müller-Keuker (91), der Clubmeisterin von 2023 - Eva-Maria-Rödlich (92) und Miriam Brüggemann (93). Nach Runde 2 hatte Marita Hanhart mit 173 Schlägen die Führung von Silke Frielinghaus (177) übernommen. Alle übrigen hatten jetzt schon mindestens 7 Schläge Rückstand. Doch es sollte wieder dramatisch werden. Während Marita Hanhart (90) nun in der dritten Runde den ein oder anderen Schlag auf den Grüns liegen ließ, spielten die Verfolgerinnen immer stärker auf – insbesondere Eva-Maria Rödlich, die mit einer 83er Abschlussrunde beinahe noch die Kopie des letztjährigen Ergebnisses erzielt hätte. Doch im Bunker auf der letzten Bahn liegend, behielt Marita Hanhart die Nerven, spielte den Ball an die Fahne, und konnte sich über die geglückte Revanche freuen und den Gewinn der Clubmeisterschaft nach insgesamt 263 Schlägen feiern. Mit nur je einem Schlag Abstand folgten Eva-Maria Rödlich (264), Dr. Jeanine Müller-Keuker (265) und Silke Frielinghaus (266).
Da machten es die Herren nicht so spannend. Topfavorit Felix Kania zeigte gleich in Runde 1, dass an ihm auch in diesem Jahr kein Weg vorbei geht. Nach einer 74er Runde konnte nur der stark aufspielende David Specht (83) annähernd mithalten. Mit weiteren 7 Schlägen Abstand folgte Antonio Marinaccio (90). Runde 2 ging wieder an Felix Kania, der seinen Vorsprung auf 19 Schläge ausbaute. Auch die Abschlussrunde ging an den Clubmeister der Vorjahre, der mit eine 75 noch einmal der Konkurrenz seine Überlegenheit demonstrierte und sich mit 40 Schlägen Vorsprung den „Three-Peat“, den dritten Sieg in drei Jahren, sicherte. David Specht konnte sein Ergebnis nicht ganz halten (90/96, gesamt 269), rettete jedoch einen 2 Schläge-Vorsprung vor Stefan Ossege, der mit einer ausgezeichneten 85er Runde das Turnier beendete.
Bei den Seniorinnen AK50 setzte sich nach zwei Runden Jutta Kintrup (196) klar vor Ute Weidner (201) durch, die sich wiederum denkbar knapp vor Jutta Jung (202) platzierte. Eindeutiger ging es bei den AK50 Senioren aus. Hier setzte sich Klaus Mattews (178) vor Dietmar Harbring (182) und Ingo Meyer-Blättler (182) durch. In der Altersklasse AK65 verteidigte Jochen Jung seine 10-Schläge-Führung nach Runde 1 auch in Runde 2 und wurde mit 184 Schlägen souverän Clubmeister der AK65, vor Klaus Schulze Tertilt (193) und Heiner Frielinghaus (196).
Bei der abschließenden Siegerehrung und -feier hob Präsident Norbert Niermann die Siegerinnen und Sieger, die hervorragenden Platzverhältnisse und die gelungene Organisation hervor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen es sich nehmen, die lauschige Sommernacht in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.